Wendgräben: Freundeskreis organisiert sich nach Stiftungsrückzug

25.05.2015

Wendgräben (sze) l Wie in den vergangenen 20 Jahren will der Freundeskreis Schloss Wendgräben, der überwiegend aus ehemaligen Schülern der Heimoberschule besteht, sich auch weiterhin für öffentliche kulturelle Veranstaltungen engagieren und auch nach dem Auszug der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in gewissem Umfang politische Angebote organisieren. Schon sind die ersten Lesungen organisiert, eine Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung wird vorbereitet. Nachdem die neuen Hausherren im Schloss ihre Bereitschaft erklärt hatten, dem Freundeskreis auch weiterhin ein Zuhause im Schloss zu bieten, haben die derzeit rund 125 Vereinsmitglieder wieder Hoffnung gefasst und blicken zuversichtlich in die Zukunft des Vereins: die nach dem Verkauf ausgeräumten Bilder, Parkbänke sowie das große Modell vom Schloss halten nach und nach wieder Einzug ins Schloss. In der Jahresversammlung gingen der Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Christof Huth und Geschäftsführerin Christa Nowak auf die zurückliegenden turbulenten zwei Jahre ein, nachdem die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung das Bildungszentrum in Wendgräben zugunsten eines Neubaus in Berlin aufgegeben hatte. Angesichts des Besitzerwechsels und KAS-Rückzuges hatten auch einige Mitglieder mit Stiftungs-Hintergrund dem Verein den Rücken gekehrt, viele andere von ihnen halten dem Verein jedoch die Treue. Mit dem Ehrenmitglied Norbert Beckmann-Dierkes ist ein ehemaliger Leiter der KAS-Bildungsstätte einer von ihnen. Er leitete am Sonnabend die Jahreshauptversammlung und damit auch die anstehenden Vorstandswahlen.

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