Einwohner, Landwirte, Lohnunternehmen, Ordnungsamt und Polizei verständigen sich über Probleme auf der Ortsdurchfahrt
Neue Hoffnung in Wolterslage: Hat der Dauer-Dreck ein Ende?

19.03.2015

Wolterslage (nim) l "Ich bin zufrieden und sehr zuversichtlich, dass sich die Situation um unsere Straße jetzt tatsächlich verbessert." So kommentierte der Wolterslager und Stadtrat Fred Stoller das Ergebnis einer Gesprächsrunde, die am Dienstag im Dorf über die Bühne ging und die stetigen Verschmutzungen der Ortsdurchfahrt thematisierte. Schon vorher hatte eine Initiative des Landkreises das Ärgernis entschärft. "Die Bankette sind deutlich zurückgenommen, das Wasser konnte so von der Fahrbahn abfließen. Außerdem wurden neue Straßenpfosten aufgestellt", sagte Stoller. Auch der Königsmarker Ortsbürgermeister Enrico Günther bescheinigte dem Kreis "eine gute und gründliche Arbeit."

Während der Runde, an der unter anderem Ordnungsamtsleiter Matthias Frank teilnahm, gingen Landwirte sowie Vertreter von Lohnunternehmen und vom Unterhaltungsverband Seege-Aland auf die Wolterslager zu. So wolle der Unterhaltungsverband versuchen, seine Arbeiten vor Ort nicht mehr im Herbst sondern in einer anderen Jahreszeit auszuführen. Landwirte fassen ins Auge, den Maisanbau auf den früheren Wieseböden zu reduzieren und auf andere Anbauarten auszuweichen. "Das würde schon sehr helfen", sagte Fred Stoller. Für ihn steht fest, "dass es auch zukünftig zu Verschmutzungen kommen wird. Damit können wir aber leben. So lange der Dreck auf der Fahrbahn zeitnah beseitigt wird und nicht wochenlang dort liegen bleibt, ist es kein Problem."

Ähnlich äußerte sich auch Enrico Günther. Der Ortsbürgermeister lobte zudem die Osterburger Regionalbereichsbeamten Michael Krüger und Mario Grünwald. "Sie haben uns in der Runde sehr anschaulich die rechtliche Situation bei Straßenverschmutzungen aufgezeigt. Dieser Vortrag wäre sicher auch für andere Orte wertvoll. Schließlich gibt es dieses Problem nicht nur bei uns", sagte Enrico Günther.

Volksstimme digital

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