Evangelisch freikirchliche Gemeinde aus Schönebeck
Ein Zeichen der Hoffnung aus dem Schalom-Haus

23.05.2015

Schönebeck (fih) l "Hoffnung drückt Verschiedenes aus", sagt Matthias Menzel. "Jemanden zum Helfen zu haben ist ein Teil davon." Diese Aussage ist Kern einer Initiative der evangelisch freikirchlichen Gemeinde vom Schalom-Haus. Die erste Juniwoche wird zur "Woche der Hoffnung". Mitglieder der Gemeinde bieten jedem ihre Hilfe an, der sie benötigt. Von 17 bis 19 Uhr helfen sie von Montag bis Freitag bei kleineren Arbeiten oder Reparaturen im Haushalt. "Insbesondere ältere Leute benötigen öfter Hilfe, sei es bei der Reparatur der Gardinenstange oder das Einschrauben einer Lampe", weiß Matthias Menzel.

Doch das Angebot in der "Hoffnungswoche" ist noch weitaus vielfältiger. So lädt die freikirchliche Gemeinde am Dienstag, 2. Juni, zum gemütlichen Kaffeetrinken. Wer jemanden zum Reden sucht, Hilfe beim Ausfüllen von Formularen braucht, oder eine Begleitung für längere Wege sucht, wird hier fündig. Die Mitglieder der Schalom-Haus-Gemeinde wollen "anderen Menschen ihre Zeit schenken." Wer den Weg zum Schalom-Eck, Republikstraße 44, nicht auf sich nehmen kann, den holen die ehrenamtlichen Mitglieder von Zuhause ab.

Auch die Jüngsten kommen bei der Programmwoche nicht zu kurz: Von Mittwoch bis Freitag von 15 bis 17 Uhr wird ein Kindertreff im Schalom-Eck stattfinden. Hierbei wird gesungen, gespielt und auch eine kleine Bibelstunde veranstaltet. Unter dem Thema "Noah baut eine Arche" lernen die Kinder ein Stück biblischer Geschichte kennen.

Großer Abschluss der "Hoffnungswoche" ist das Straßenfest am Sonnabend, 6. Juni. Dazu wird der Abschnitt der Republikstraße vor dem Schalom-Haus gesperrt. Grill, Hüpfburg und noch viel mehr wird hier angeboten. Eintrittskarten gibt es nicht: Jeder ist zum Fest eingeladen.

Doch wieso findet diese "Woche der Hoffnung" eigentlich statt? "Wir wollen unsere Gemeinde in Schönebeck, hauptsächlich aber in der Altstadt bekannt machen. Die Leute sollen uns kennenlernen und wir wollen ihnen ein Hoffnungszeichen geben", so Matthias Menzel.

Vorbehalte gegenüber der Baptistengemeinde sollen aus der Welt geschafft werden: "Wir sind ein Teil der evangelischen Allianz", erklärt Pastor Ole Schumann, "und wie alle anderen wollen auch wir in Gemeinschaft Spaß haben."

Fragen und Terminabsprachen unter der Telefonnummer 015752321798

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