Weil der Kiessee-Pegel noch immer sehr hoch steht, ließ sich die Stadt etwas einfallen
Steg zum Strand gebaut - Saisonauftakt für den "Seepark Barby" am Sonnabend

26.05.2011

   Von
Thomas Linßner



Barby. Die gute Nachricht zuerst: "Wir möchten das Strandbad im Seepark am kommenden Sonnabend öffnen", teilt Vize-Bürgermeister Karin Knopf mit. Damit startet die Saison 2011 am 28. Mai.

Mit Unterstützung einer Rüstbaufirma hatte der Städtische Bauhof Barby eine Steganlage errichtet, weil große Teile des 243 Meter langen Strandes unter Wasser stehen. Man gelangt darauf vom Seepark-Turm zur Ostseite des Strandbades, wo sich Liegewiese, Volleyballplatz und ein kleinerer Sandstrand befinden.

"Wir haben einen neuen Nichtschwimmerbereich abgegrenzt", sagt Badverantwortlicher Steve Kleinschmager. Die Kinder können in diesem Jahr dort planschen, wo man sich im vergangenen Sommer noch sonnte. Die 2010 mühevoll gestaltete und immer wieder bewässerte Liegewiese ist überflutet.

Seepark-Imbiss soll öffnen

Einen Bootsverleih gibt es in dieser Saison noch nicht. Dafür ist laut Karin Knopf die Versorgung mit Speisen und Getränken sicher gestellt, Umkleidekabinen und Duschanlagen wurden hergerichtet.

Derweil werden auf den Betreiber Stadt noch einige Reparaturen zukommen, wenn der Seespiegel weiter gesunken ist. An einer kleinen Holzbrücke hat das Wasser die Fundamente unterspült. Eine Gefahr bestehe jedoch nicht.

Experten sind sich einig darüber, wie man die riesige Fläche des Kiessees zwischen Gnadauer- und Pömmelter Chaussee dauerhaft absenken kann: Es muss eine geregelte Verbindung zum Pömmelter Gänseangergraben geschaffen werden. Dafür sei es notwendig, dass der Unterhaltungsverband einen zugewucherten Graben ertüchtigt, der vom Pömmelter "Goldfisch" in Richtung Osterfeuerplatz führt.

Dass so ein Abfluss funktioniert, beweist der "Kiessee Süd" am Werkleitzer Weg. Hier besteht eine Verbindung zum Landgraben. Der Wasserspiegel sank in den zurückliegenden Monaten um mehr als einen Meter.

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