Landesbetrieb Bau wird nach Anweisung sofort handeln
Umweltamt bestimmt, was mit Raupen passiert

16.05.2009

Constanze Arendt

Die Bäume an der Chaussee zwischen Schleibnitz und Wanzleben sind derzeit von Raupen befallen. Unser Leser Christian Kärsten machte auf das Problem aufmerksam, nicht zuletzt weil er auch Sorgen hat, dass der Befall sich auf die Obstbäume in den umliegenden Gärten ausbreiten könnte. Die Volksstimme hakte beim für die Unterhaltung der Straße zuständigen Landesbetrieb Bau nach.

Schleibnitz / Wanzleben.

Kürzlich nutzte der Schleibnitzer Christian Kärsten die Gelegenheit, um eine Radtour von Schleibnitz nach Wanzleben zu unternehmen. Als er auf der derzeit für den Fahrzeugverkehr gesperrten Landesstraße L 50 unterwegs war, machte er die Entdeckung, dass die Obstbäume bereits an manchen Stellen kahl gefressen waren. " Es wuselte auch auf der Straße und an den Stämmen habe ich dann viele Raupen entdeckt ", berichtete er am Lesertelefon. Gleichzeitig äußerte er Bedenken, dass sich diese Raupen weiter vermehren und ausbreiten könnten, so dass sie auch die Bäume in den Gärten von Schleibnitz befallen könnten.

Uwe Langhammer als Leiter der Niederlassung Mitte des Landesbetriebes Bau ist das Problem des Raupenbefalls bereits bekannt. Es trete immer wieder mal auf, sei nichts Außergewöhnliches. Dennoch könnten seine Mitarbeiter nicht von sich aus handeln, sondern brauchen entsprechend der Gesetzmäßigkeiten vom Umweltamt des Landkreises Börde eine Anweisung.

Diese Information wird in der kommenden Woche im Landesbetrieb Bau erwartet. " Wir können auch wegen benachbarter landwirtschaftlicher Flächen nicht einfach Herbizide einsetzen, aber dann wissen wir, was wir machen können ", sagte Langhammer auf Volksstimme-Nachfrage. Dann würden die Mitarbeiter des Landesbetriebes Bau auch umgehend entsprechend der Anweisungen handeln.

Volksstimme digital

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