Harzklub-Zweigverein Blankenburg ehrt engagierte Mitglieder der Neugründung von 1990
Seit 25 Jahren für den Harz aktiv

10.04.2015

   Von
Jens Müller



Jens Müller

Obwohl die Blankenburger zu den Gründungsvätern des Harzklubs von 1886 gehören, blicken sie aktuell auf einen viel jüngeren Jahrestag zurück: die Wiedergründung ihres Zweigvereins vor 25 Jahren.

Blankenburg l 2015 ist für den Harzklub ein Jubiläumsjahr. Viele Zweigvereine feiern in diesen Tagen ihr 25-jähriges Bestehen. So auch die Blankenburger, obwohl sie mit dem Eisenbahndirektor Albert Schneider 1886 den ersten Vorsitzenden des Gesamt-Harzklubs stellten. "Doch unser Zweigverein hatte aufgrund seiner territorialen Lage sein eigenes Schicksal, wie andere auch, die auf dem Gebiet der DDR lagen", erinnerte der heutige Zweigvereinsvorsitzende Helmut Schink zur Jahreshauptversammlung an das langjährige Verbot. "Und damit ist für uns, obwohl so ein alter Verein, das Jahr 2015 ein Jubiläumsjahr: 25 Jahre Wiedergeburt."

Im Forsthaus am Schieferberg hatte bereits am 14. März 1990 die Gründungsversammlung stattgefunden. Zum ersten Vorsitzenden wurde damals Helmut Müller gewählt, der zur "Jubiläumsfeier" vor wenigen Tagen im "Gut Voigtländer" aus persönlichen Gründen leider absagen musste.

Helmut Schink nutzte trotzdem die Gunst der Stunde, um all jenen seiner engagierten Mistreiter zu danken, die den Verein 1990 wiedergegründet hatten und "ihn in all den Jahren zu dem gemacht haben, was er heute ist: Ein Verein, der mit Leben erfüllt ist und im Rahmen seiner Möglichkeiten seine Aufgaben immer erfüllt hat und stets ein fester Partner unserer Region war und es auch heute noch ist", erklärte Schink. Er gedachte außerdem den bereits verstorbenen Mitgliedern, die den Verein mit aufgebaut hatten.

Ein besonderer Moment war der Dank an die Aktiven der ersten Stunde, die zur Jahreshauptversammlung anwesend waren. Sie erhielten aus den Händen ihres Vorsitzenden das Vereinsabzeichen mit Treueurkunde für 25-jährige Mitgliedschaft: So die ehemalige Vorsitzende Vera Hoppe sowie Elke Blauwitz, Barbara Fleck, Monika und Armin Olbricht, Eleonore und Wolfgang Jurgk, Ingrid Wengerodt, Lutz Kletta, Gerhard Speckhals und Helmut Müller. Das Ehrenabzeichen in Bronze erhielten Waltraut Fey und Wolfgang Linde.

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