Radsport Gröninger starten bei Garmin-Velothon in Berlin
Gröninger Radler in der Hauptstadt: Klitschnass, aber glücklich!

21.05.2014

Jutta Bollmann

Das war schon ein besonderer Tag dieser 18. Mai 2014. In Berlin fand der Garmin-Velothon, das traditionelle Radrennen für Hobbyfahrer, Amateure und Profis mit Teilnehmern aus über 50 Nationen statt. Zum vierten Mal waren auch wieder Gröninger Pedalritter am Start.

Gröningen l Pünktlich zum Rennbeginn setzte starker Dauerregen ein und die Börde-Fahrer kamen ausnahmslos klitschnass ins Ziel. Trotzdem ließen sie sich die gute Laune nicht nehmen. Ganz im Gegenteil, das Wetter wurde als zusätzliche Herausforderung angesehen.

Wie immer war die Strecke in und um Berlin für dieses Ereignis abgesperrt und viele Zuschauer feuerten die Fahrer an. Die Gröninger, eigentlich mehr oder weniger an das ländliche Leben gewöhnt, kamen aber mit diesem Hauptstadttrubel sehr gut und souverän zurecht und konnten alle ihre Leistung abrufen.

Um 8 Uhr gingen mit schon leicht ergrauten Schläfen in der Altersklasse "Senioren 4" Dieter Pardeike, Ernst Kaczur und Dieter Bollmann auf die 60-km-Strecke und kamen mit einem Schnitt von 30 km/h nach zwei Stunden Fahrzeit ins Ziel. Martin Huchel musste kurzfristig absagen. Pech hatte Ernst Kaczur, der 10 km vor dem Ziel nach einer Panne noch den Schlauch wechseln musste. Gefahren wurde vom Potsdamer Platz über Charlottenburg, Spandau, Grunewald, Wannsee, Marienfelde zum Rollfeld des Flughafens Tempelhof. Von dort aus ging es dann über Neukölln und Wedding in den Ostteil der Stadt bis zum Straußberger Platz und von dort über die Karl-Marx-Allee, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Hauptbahnhof, Siegessäule auf die 2 km lange Zielgerade auf der Straße des 17. Juni.

Um 10 Uhr gingen in den Altersklassen "Senioren 1 und 2" die jüngeren Gröninger Fahrer Thomas Brunner, Martina Bollmann, Dennis Pardeike und Christian Sonnet auf den 120 km langen Kurs und gaben dabei wirklich eine sehr gute Figur ab. Zusätzlich zur 60-km-Strecke wurde hier noch eine weite Schleife über Teltow, an Potsdam vorbei, bis zum südlichsten Punkt nach Ludwigsfelde und wieder zurück nach Berlin gefahren. Ein anspruchsvoller Kurs! Alle vier Fahrer erreichten nach vier Stunden Fahrzeit, also auch mit einem Stundenschnitt von 30 km/h stolz, glücklich und nass das Ziel.

Ein Start im nächsten Jahr ist natürlich schon wieder fest eingeplant.

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