Volleyball-Liga "Hobby-Mix": Pokalturnier 2010/2011
"Monsterblocker" krönen Saison

21.04.2011

Hans-Jürgen Schilling

Die Zerbster Sporthalle an der Fuhrstraße war am vergangenen Wochenende beim Pokalturnier wieder Mekka aller Hobby-Volleyballer der Region. Als Gästesechser nahm Laatzen aus Niedersachsen teil. Neun Mannschaften wurden durch Staffelleiter Walter Brockel vorgestellt. Das TSV-Mitglied zeichnete wieder für die umfangreiche Organisation verantwortlich. Ganz überlegen siegte ohne einen einzigen Satzverlust der TSV "Monsterblocker" aus Zerbst.

Zerbst.Der Sechser um Kapitän Jörg Hustedt schaffte in dieser Saison damit das heißbegehrte Double. Mit diesem Erfolg polierte er etwas das doch ramponierte Ansehen der Zerbster Volleyball-Gilde auf.

Sechs Stunden Volleyball-Hochstimmung beim traditionellen Pokalturnier der "Hobby"-Sechser in der Sporthalle Fuhrstraße. Mannschaften aus Dessau-Roßlau, Rosian, Hannover-Laatzen und Zerbst waren gekommen. Traditionell beendeten die Hobby-Volleyballer ihre Saison 2010/2011mit diesem Turnier. Als Favoriten galten Pokalverteidiger STV Meinsdorf, der TSV "Mix" sowie Saison-Meister TSV "Monsterblocker".

Drei Gruppen hatte Organisationschef Brockel nach den Ergebnissen der Meisterschaft gesetzt. In jeder Mannschaft mussten mindestens drei Frauen eingesetzt werden. Eine Ausnahme gab es beim Sechser TSV "Ü60", wo laut VVSA-Regel ein 60-jähriger Mitspieler eine Mitspielerin ersetzen darf. Dieser erstmals in dieser Besetzung spielende Zerbster Sechser hatte somit vier Männer im Stammaufgebot.

Die beiden Besten der drei Vorrunden-Gruppen erreichten die Zwischenrunde. In der Gruppe 1 setzten sich die "Monsterblocker" erwartungsgemäß gegen die "Elbebiber" aus Dessau und gegen die "Alibisportgruppe" Güterglück/Zerbst durch. Die Frauen und Männer um Kapitän Hustedt taten sich aber gegen die wieder von den eigenen Fans sehr lautstark unterstützten Männer und Frauen der "Alibisportgruppe" recht schwer. Mächtig bejubelt: Der Einzug der "Alibisportgruppe" in die Zwischenrunde nach ihrem Sieg über die "Elbebiber". Der bisher größte Erfolg dieser aufstrebenden Mannschaft. Leider verletzte sich Hauptangreifer Olaf Hausschlächter vom Gruppensieger schwer und musste in die Notaufnahme des Zerbster Krankenhauses gebracht werden. Bei der Siegerehrung wünschte Brockel dem Zerbster schnelle Genesung.

In Gruppe 2 war Vize-Meister Meinsdorf nicht gefährdet. Die Konkurrenten "Elbe-Rossel" und Rosian wurden in dieser Reihenfolge distanziert. Die Überraschung in Gruppe 3 lieferte der TSV "Ü60". Der Sechser, als Punktelieferant angesehen, schaffte wie Gruppenfavorit TSV "Mix" den Sprung in die Zwischenrunde. Laatzen erreichte nur die Trostrunde und war sichtlich "angefressen".

Nach den Zwischenrundenspielen im Überkreuzvergleich gab es die Galabesetzung für die Finalrunde A (Platz 1 bis 3). Meinsdorf, der TSV "Mix" sowie der TSV "Monsterblocker" ließen keine Pokalsensation zu und standen zurecht in diesem Finale. Die "Monsterblocker" konnten überraschend gut den Ausfall von Hausschlächter kompensieren und hatten nur gegen Meinsdorf größere Gegenwehr zu meistern. Die TSVer spielten und warfen all ihre Erfahrung in die Waagschale. Sie siegten im entscheidenden Spiel gegen den Vizemeister 2:0 nach Sätzen und wurden so ungeschlagen sowie ohne Satzverlust überlegener Pokalsieger 2011.

Der TSV "Mix" schien ausgelaugt und zeigte trotz eines guten Jörg Milde zu wenig Durchschlagskraft im Angriff. Er belegte am Ende Rang drei.

In der Finalrunde B konnte sich in knappen Spielen das "Elbe-Rossel"-Team aus Roßlau durchsetzen und belegte so Platzvier.

In der Trostrunde waren die in der Vor- und Zwischenrunde etwas unter Wert geschlagenen "Elbebiber" nicht zu stoppen. Die jungen Rosianer und die weit gereisten Gäste aus Laatzen folgten auf den nächsten Plätzen.

Nach sechs Stunden Volleyball erhielt somit völlig verdient der TSV "Monsterblocker" den Siegerpott und schaffte mit diesem Triumph in dieser Saison das begehrte Double. Da neben den spannenden und teilweise gutklassigen Spielen auch die wieder tolle Verpflegung und Betreuung aller Teilnehmer klappte, war das Pokalturnier ein würdiger Abschluss der Saison 2010/2011. Kein Zweifel kam bei allen auf, als Walter Brockel bei der Siegerehrung die Einladung für alle Mannschaften für die im Oktober neu beginnende Saison aussprach.

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