Neues Album
Green Day sind zurück

07.02.2020

Die US-Post-Punker von Green Day mixen auf ihrem neuen Album Soul, Motown und Glam.

Berlin (dpa/uk) l Die US-Punker von Green Day haben ein neues Album. Selbst Fans werden das aber wohl eher am Namen auf dem Cover erkennen als an der Musik. Denn die neue Platte klingt kaum nach Green Day. „Ein neuer Sound für uns“, sagt Frontmann Billie Joe Armstrong (47). Und damit hat er mehr als Recht. So wie auf ihrem 13. Studioalbum „Father Of All Motherfuckers“ hat die Band sich noch nie angehört. „Wir gehen in neue Richtungen“, sagt Armstrong. „Mit Soul, Motown, mit Glam und Hymnischem.“ Zusammengefasst ist das Album für ihn „glorreiche Anarchie“.

„Die Texte sind wie eine Party und der Lifestyle, einen Scheiß drauf zu geben“, sagt Armstrong über das neue Werk. „Überleben im Chaos – der echte Scheiß!“ Denn: „Rock hat seine Eier verloren.“ Er wolle, „dass Green Day aus dem Bullshit ausbricht“. Nach dem Vorbild junger Hip-Hop-Acts wolle er mit seinen Kollegen jetzt folgendermaßen wahrgenommen werden: „Die böseste Rockband auf dem Planeten, die das alles einen Scheiß interessiert.“ Wie partytauglich die neue Platte ist, dürfte sich im Juni bei den Festivals „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ herausstellen, bei denen Green Day Headliner sind.

Mit „Boulevard of Broken Dreams“ und „Wake Me Up When September Ends“ von ihrem Album „American Idiot“ gelangen Green Day im Jahr 2004 zwei Welthits. Bekanntheit erlangte die Band 2004 mit dem Album „Dookie“, dessen Auskopplungen „Basket Case“ und „When I Com Around“ ihre Hitfanfaren wurden.

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