Tourismus
Altmark neu online

11.01.2020

Das Warten hat ein Ende. Interessenten können sich im Internet über touristische Angebote in der Altmark neuer Website informieren.

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Tangermünde l Mit einem Drohnen-Flug wird der Besucher auf der neuen Internetseite www.altmark.de empfangen. Von grünen Wiesen entlang der Elbe führt die Entdeckungsreise über Tangermünde, Osterburg, Stendal und Arendsee, zu der der Altmärkische Regionalmarketing- und Tourismusverband (ART) die Nutzer herzlich einlädt.

Zuwachs aus Stuttgart

Sprichwörtlich eingeflogen ist in der ART-Geschäftsstelle in Tangermünde die neue Mitarbeiterin, die die Website nun hegt und pflegt beziehungsweise wachsen lässt. Sie heißt Charlotte Schulz, ist 34 Jahre jung und eine waschechte Stuttgarterin. Die Liebe hat die Schwäbin nach Stendal in die Altmark verschlagen, „was mir bei dieser schönen Landschaft mit den vielen interessanten Sehenswürdigkeiten nicht schwer gefallen ist“, sagt Charlotte Schulz.

Ein Plus sei zudem die Nähe zu den großen Städten wie Berlin und Hamburg. „Die Altmark hat Potenzial“, so die Marketing-Fachfrau, die nach ihrem Studium in ihrer Heimatstadt Stuttgart zunächst für zwei große Unternehmen gearbeitet hatte und anschließend ihr Masterstudium im thüringischen Ilmenau erfolgreich beendete. „Das war im März vergangenen Jahres“, berichtet Charlotte Schulz, die sich dann entschieden habe, freiberuflich tätig zu sein.

Blick von außen auf die Altmatk

Sie bewarb sich dennoch auf die frei gewordene Stelle beim ART, nachdem Gerhard Faller-Walzer im gegenseitigen Einvernehmen den Verband in der Probezeit wieder verließ, so die ART-Geschäftsführerin Carla Reckling-Kurz. Für sie sei die schnelle Neubesetzung „ein Glücksfall“.

Besonders schätzt die Geschäftsführerin an Charlotte Schulz ihre internationalen Erfahrungen sowie ihre Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch. Ihre neue Mitarbeiterin habe zudem einen sehr „wachen und intelligenten Blick“ von außen auf die Altmark-Region, „was ein echter Zugewinn“ sei. „Es ist erstaunlich, was sie in der doch sehr kurzen Zeit schon alles in der Region wahrgenommen hat“, sagt Carla Reckling-Kurz. Dass nun im Buhnenkopf, wie das Haus heißt, in dem ART den Sitz hat, Frauenpower angesagt ist, „das war nicht Absicht“, versichert die Chefin. Es hätte auch ein Mann die Stelle bekommen können. Wichtig sei ihr, dass die Mischung passt. „Und sie passt.“

Domain erworben

Das breite Aufgabenspektrum des zu Jahresbeginn 2019 neu gegründeten Verbandes - der Vorgänger musste 2018 Insolvenz anmelden - werde von den drei Ur-Altmärkerinnen Ramona Wolf (Tourismus), Stephanie Walter (Regionalmanagement) und Janet Hinz (Assistenz der Geschäftsführung), der Zugezogenen Charlotte Schulz (Marketing) sowie der Rückkehrerin und Chefin Carla Reckling-Kurz getragen. „Wir haben bis zum Jahres- ende ordentlich was geschafft“, schätzt die Geschäftsführerin, ein.

Besonders gefreut habe sie sich, dass es gelungen sei, die Website unter dem Namen www.altmark.de zu bekommen. Die Domain, wie es im Fachjargon heißt, gehörte einer Privatperson, „wir konnten sie glücklicherweise erwerben. Es sollte unbedingt dieser Name sein, weil es eine Internetseite für die Altmark ist und nicht für ART.“ Das Vorgängerportal www.art-altmark.de existiere noch im Internet und werde mit der neuen Seite verlinkt.

Festival am 19. Juni in Krumke

Diese entsprechend mit Daten und Angeboten zu Veranstaltungen, Übernachtungen, Sehenswürdigkeiten, zu Wirtschaft und vieles mehr zu füllen, das ist nun die Aufgabe von Charlotte Schulz . Darüber hinaus habe sie gemeinsam mit dem Team die ersten Werbebroschüren überarbeitet und ergänzt, damit ART für die anstehenden Messeauftritte und Veranstaltungen gerüstet ist.

Bereits in einer Woche beginnt in Berlin die Grüne Woche. „Am Sonnabend, 18. Januar, richten wir dort unseren Altmark-Tag aus“, sagt die Marketingexpertin. Im März folgt dann die ITB. Besonders freue sie sich auf das Altmark-Macher-Festival, dass sie bislang nur vom Hörensagen kennt. „Diesmal bin ich mittendrin“, so die aufgeschlossene junge Frau. Das 5. Altmark-Macher-Festival unter Federführung des ART findet übrigens am 19. Juni, ein Freitag, auf dem Reitsportgelände in Krumke statt.

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